Liebe Interessierte, wir müssen leider unseren Verein zum Jahresende 2026 schließen. Wir befinden uns in der Liquidation.
Autor: AllmendeVerein
Ökofeldtage 18. & 19.06.
Auf dem Wassergut Canitz finden dieses Jahr unter dem Schwerpunktthema Wasser die bundesweiten Ökofeldtage in Sachsen statt – und wir sind dabei! Besucht uns an unserem Stand mit dem Bundesnetzwerk für Solidarische Landwirtschaft, der AbL Mitteldeutschland und dem Umweltforschungszentrum oder lauscht unseren Vorträgen. Hier gehts zum Programm.
Die Ökofeldtage gelten als Treffpunkt der ökologischen Landwirtschaft. Insgesamt sind dort 343 Ausstellende aus der ökologischen Landwirtschaft. Viele bieten Führungen an, allein 27 davon fokussieren das Schwerpunktthema Wasser. Wir freuen uns Euch dort zu sehen!
Abschlussworkshop im Projekt SolaRegio:
am 20.05.25 von 10:00 – 14:00 Uhr in Nossen (Waldheimer Str. 230)
Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. lädt im Rahmen des Projekts SolaRegio – in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und dem Allmende Taucha e.V. – herzlich zu einem abschließendem Workshop ein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zum einen die Ergebnisse unserer Forschung zur Umstellung auf Solidarische Landwirtschaft sowie darauf aufbauende Handlungsstrategien, die wir mit Ihnen teilen und diskutieren möchten. Zum anderen werden wir den Blick nach vorne richten und gemeinsam mit Ihnen Potenziale und Wege zur Weiterentwicklung und langfristigen Verstetigung regionaler Netzwerke erkunden.
Mit einem Mix aus Praxisberichten, interaktiven Sessions zu strategischen und politischen Themen sowie offenen Gesprächsrunden schafft das Programm Raum für Zusammenarbeit und Austausch.
Wir freuen uns auf Ihre Impulse und den gemeinsamen Dialog zur Stärkung solidarischer Landwirtschaft in der Region!
Weitere Infos zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.
Kollegialer Austausch und Fachvortrag
Dienstag – 28.01.2025 – 14.00 – 18:00 Uhr Pögehaus, Leipzig
Von August 2024 bis Januar 2025 waren wir zu mehrtägigen Feldaufenthalten bei fünf sächsischen Solawis zu Gast. Wir wollten herausfinden, warum sächsische Solawis vorwiegend Gemüse produzieren und woran die dauerhafte Integration von anderen Produkten scheitert. Dazu haben wir Daten in Form von teilnehmender Beobachtung, Expert*inneninterviews und 420 Mitgliederumfragen erhoben. Zusätzlich haben wir nach einiger bundesweiter Recherche und Telefoninterviews zwei möglichst passende weitere Solawis als Good Practice Beispiele ausgewählt und ebenso untersucht. Jetzt möchten wir unsere Zwischenergebnisse vorstellen.Vor allem aber möchten wir in kollegialen Austausch treten, eure Fragen und Gedanken dazu hören und mit euch unsere bisherigen Thesen diskutieren um die Erkenntnisse durch eure Perspektive zu erweitern. Im zweiten Teil möchten wir euch die Good Practice Beispiele vorstellen und die Gelegenheit geben, über deren Ideen, Strukturen, Aufwand,Ressourcen, Probleme und Erfolge zu erfahren.
Ablauf:
14:00 Uhr Vorstellung der Forschungsergebnisse – Allmende Taucha
14:45 Uhr Diskussion der Thesen – alle
15:30 Uhr Pause mit Kaffee und Kuchen – alle
16:00 Uhr Good Practice: Ein Bestellsystem für die Solawi – Gemüse-Anbau Graupa
16:45 Uhr Good Practice: Netzwerk aus Gleichgesinnten -Die Kooperative Frankfurt
17:30 Uhr Abschluss – alle
Bitte gebt uns Rückmeldung bis 23.1., ob ihr/Sie kommen könnt:
anmeldung@allmendeverein.de
Private Schlafplatzorga ist möglich, bitte mit anmelden. Wir freuen uns auf den Austausch!
Neue Gentechnik
Hoffnung auf schnellere Klimaanpassung oder Werkzeug globaler Machtkonzentration?
Mitschnitt jetzt ONLINE: https://www.youtube.com/watch?v=GxnJjB5VqHM
*Wann*: 18.12.24 19:00 Uhr, Ankommen & Infotisch ab 18:30 Uhr
*Wo*: Capa-Haus, Jahnallee 61, 04177 Leipzig & Online
Aktuell haben Verbraucher*innen und Produzent*innen die Wahl und können sich gegen Produkte aus alter und neuer Gentechnik beim Einkaufen entscheiden. Alle Produkte, die aus Gentechnik hergestellt sind, müssen bisher gekennzeichnet werden. Diese Wahlfreiheit steht jetzt auf der Kippe. Auf EU-Ebene sollen die geltenden Gentechnikstandards umfassend abgeschafft werden. Konkret soll die Kennzeichnung vom Acker bis zum Teller sowie Risikoprüfungen und Koexistenzmaßnahmen fallen. Argumentiert wird unter anderem mit schnellerer Klimaanpassung. Doch woran wird tatsächlich geforscht? Welche Ansätze funktionieren in der Praxis und bieten konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft? Welche Rolle spielt dabei die globale Machtkonzentrationen im Saatgutmarkt und die Patentierung von genetischen Ressourcen? Der politische Prozess ist auf EU-Ebene noch nicht abgeschlossen und muss kritisch begleitet werden.
Im Vortrag mit Sinay Gandenberger (BÖLW) wird auf den aktuellen politischen Stand und mögliche Auswirkungen einer Deregulierung der Gentechnikstandards, sowie ökologische Alternativen eingegangen.
Weitere Informationen zum Thema unter: _https://www.keine-gentechnik.de/ <https://www.keine-gentechnik.de/>_
*Anmeldung für die Online-Teilnahme: *anmeldung@allmendeverein.de*
Diese Veranstaltung wird organisiert vom Allmende Taucha e.V. mit freundlicher Unterstützung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.



Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien und/oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuor
Wo: online & in Taucha (Haugwitz-Stube, Rittergutsschloss Taucha, Haugwitzwinkel 1)
Wann: 23. Oktober 2024, 18:30, Ankommen & Infotisch ab 18:15 Uhr
Anmeldung bei online Teilnahme bitte per Mail an anmeldung@allmendeverein.de
Aktuell haben Verbraucher*innen die Wahl und können sich gegen Produkte aus alter und neuer Gentechnik beim Einkaufen entscheiden. Alle Produkte, die aus Gentechnik hergestellt sind, müssen bisher gekennzeichnet werden. Diese Wahlfreiheit steht jetzt auf der Kippe. Auf EU-Ebene sollen die Gentechnikstandards umfassend abgeschafft werden. Konkret soll die Kennzeichnung vom Acker bis zum Teller, Risikoprüfungen und Koexistenzmaßnahmen fallen.
Der Prozess ist auf EU-Ebene noch nicht abgeschlossen und muss kritisch begleitet werden.
Im Vortrag mit Sinay Gandenberger (BÖLW) wird auf den aktuellen politischen Stand und möglichen Auswirkungen einer Deregulierung der Gentechnikstandards eingegangen. Weitere Informationen zum Thema unter: https://www.keine-gentechnik.de/
Aktuell laufen die Aktionswochen für gentechnikfreies Essen noch bis Mitte Oktober. Mehr Informationen unter: https://www.bioland.de/gentechnikfreies-essen



Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien und/oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Am 17. April 2024 – am Internationalen Tag des bäuerlichen Widerstands – fand unsere Kooperationsveranstaltung „Die Ampel muss weg“? Über die Risiken und Nebenwirkungen der Bauernproteste im Super-Wahljahr statt.
40 Personen aus Taucha und Umgebung nahmen vor Ort an der 2,5 stündigen Veranstaltung teil, während mehr als 40 Teilnehmende sich online zuschalteten. Wir freuen uns über das große Interesse und möchten die spannende Diskussion, inkl. vorangehenden Vortrags, hier zum Anschauen zur Verfügung stellen.
Programm:
Kurzvorstellung der Studie „Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft – Warum Gendersternchen und Lastenfahrräder so viele Menschen triggern“. Autoren: Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser. Kurzpräsentation durch Karl Giesecke, Dipl. Soziologe & Berater Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V..
Gespräch und Podiumsdiskussion mit
- Andreas Heinz, MdL: Agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
- Dr. Tobias Peter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen im Stadtrat Leipzig, beruflich tätig als Referent in der Hausleitung des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
- Sebastian Kucka: Landwirt, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland
- Wolf Meyer: Landarbeiter, Initiative Grüne Gewerke der Basisgewerkschaft FAU
Moderation: Sabrina Gerdes (Allmende Taucha e.V.)
Diskussionsfragen des Abends waren u.a.:
- Der Agrardiesel ist nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Wo liegt das wirkliche Problem in unserem Landwirtschafts- und Ernährungssystem?
- Warum macht es für Landwirt:innen keinen Sinn, sich den neoliberalen Parteien des extrem rechten Lagers anzuschließen?
- Inwiefern setzt sich die schwarz-grüne Regierung Sachsens für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft ein und wo liegen Versäumnisse? Auf welcher politischen Ebene (EU, Bund, Land, Kommune) liegen die wirkmächtigen Hebel?
- Wie gerechtfertigt sind die Bauernproteste aus Sicht von angestellten Landwirt:innen und Saisonarbeiter:innen?
- Welche Forderungen braucht es wirklich?
Gemeinsam für ein demokratisches Taucha!



Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Wo: online & in Taucha (Haugwitz-Stube, Rittergutsschloss Taucha, Haugwitzwinkel 1)
Wann: 17. April 2024, 19-21 Uhr, Ankommen & Infotisch ab 18:30 Uhr
Anmeldung bei online Teilnahme bitte per Mail an anmeldung@allmendeverein.de
Der 17. April ist der Internationale Tag des bäuerlichen Widerstands. Bäuerinnen und Bauern in über 80 Ländern setzen sich schon seit den 90er Jahren weltweit für einen freien Zugang und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Boden, Wasser und biologischer Vielfalt ein. Welcher Tag bietet sich also besser an für eine Diskussion über die Bauernproteste in Deutschland und ihre gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen im Super-Wahljahr 2024?
Die explosionsartige Entwicklung der Bauernproteste und die rasante Radikalisierung eines Teils derselben haben uns alle überrascht. Es entsteht der Eindruck einer Spaltung der Gesellschaft. Doch es gibt einen breiten gesellschaftlichen Konsens: in der Landwirtschaft läuft etwas schief! Und das nicht erst seit der Ampel-Koalition. Darüber wollen wir informieren und die Risiken der aktuellen gesellschaftlichen Spaltungserscheinungen diskutieren. Hier braut sich ein gefährlicher Cocktail zusammen, der das Potenzial hat, an den Grundfesten unserer Demokratie zu rütteln.
Anhand einer neuen Studie mit dem Titel „Triggerpunkte“ zeigen wir: Ein großer Teil der Bevölkerung ist sich über grundlegende Punkte – z.B. in den Themenbereichen Armut und Reichtum, Migration, Diversität und Gender sowie Klimaschutz – ziemlich einig. Dennoch gibt es sogenannte „Triggerpunkte“, die scheinbar auf Knopfdruck eine Totalopposition erzeugen können.
Programm:
Kurzvorstellung der Studie „Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft – Warum Gendersternchen und Lastenfahrräder so viele Menschen triggern“. Autoren: Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser. Kurzpräsentation durch Karl Giesecke, Dipl. Soziologe & Berater Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V..
Gespräch und Podiumsdiskussion mit
Wolf Meyer: Landarbeiter, Initiative Grüne Gewerke der Basisgewerkschaft FAU
Sebastian Kucka: Landwirt, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland
Volkmar Zschocke, MdL: Agrarpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag
Andreas Heinz, MdL: Agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
Moderation: Sabrina Gerdes (Allmende Taucha e.V.)
Diskussionsfragen des Abends werden u.a. sein:
- Der Agrardiesel ist nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Wo liegt das wirkliche Problem in unserem Landwirtschafts- und Ernährungssystem?
- Warum macht es für Landwirt:innen keinen Sinn, sich den neoliberalen Parteien des extrem rechten Lagers anzuschließen?
- Inwiefern setzt sich die schwarz-grüne Regierung Sachsens für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft ein und wo liegen Versäumnisse? Auf welcher politischen Ebene (EU, Bund, Land, Kommune) liegen die wirkmächtigen Hebel?
- Wie gerechtfertigt sind die Bauernproteste aus Sicht von angestellten Landwirt:innen und Saisonarbeiter:innen?
- Welche Forderungen braucht es wirklich?
Gemeinsam für ein demokratisches Taucha!



Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien und/oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Abschlussbericht der Veranstaltungsreihe zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Solidarischen Landwirtschaften in Sachsen und zur Initiierung neuer Solawi-Strukturen.
20.10.23: Hansalim
In Leipzig tummeln sich ProduzentInnen und Verbraucherinnen auf Marktplätzen, in Supermärkten, Solidarischen Landwirtschaften und in Markthallen. Alle diese Modelle haben Vorzüge und Nachteile.
Auf der Suche nach Modellen, die die Vorzüge der genannten Vermarktungsformen zusammenführen können wir uns von Hansalim aus Süd Korea inspirieren lassen. Es ist ein von Bauern gegründeterZusammenschluss von Produzent*Innen und Verbrauchergenossenschaften. Die Zahl der Mitgliederhaushalte ist seit der Gründung in den 80er Jahren auf weit über eine halbe Millionen gestiegen. Mittlerweile werden über 200 Läden von etwas mehr als 20 Kooperativen betrieben.
Wir haben nun das Glück den englischen Forscher Dr. Jonathan Dolley dazu zu hören. Sein Vortrag wird in englischer Sprache sein, die Präsentation dazu ist auf deutsch. Dolley hat Hansalim drei Jahre beforscht, mit Übersetzungen geholfen und dafür Koreanisch gelernt. Ihr könnt also während und nach dem Vortrag gezielt ganz praktische Umsetzungsfragen stellen. Wir werden diskutieren welche Aspekte uns in Leipzig wünschenswert und umsetzbar erscheinen.
Themen werden unter anderem sein:
Wie organisieren sich die Produzent*Innen?
Über welche Größen stimmen sie sich ab?
Wie gestalten sich die Verbindungen zu den Verbrauchergenossenschaften?
Wie werden Investitionen gestemmt?
Datum: 20.10.2023
Beginn: 19:00
Ort: Plagwitzer Markthalle
Markranstädter Str. 8
(barrierefrei | aufgrund mangelnder Beheizbarkeit bitte warm anziehen, es gibt aber heiße Getränke)
Details
Datum: Oktober 20 Zeit:
19:00 – 21:30
Veranstalter
Allmende Taucha e.V. E-Mail info@allmendeverein.de