Liebe Interessierte, wir müssen leider unseren Verein zum Jahresende 2026 schließen. Wir befinden uns in der Liquidation.
Kategorie: Allgemein
Neue Gentechnik
Hoffnung auf schnellere Klimaanpassung oder Werkzeug globaler Machtkonzentration?
Mitschnitt jetzt ONLINE: https://www.youtube.com/watch?v=GxnJjB5VqHM
*Wann*: 18.12.24 19:00 Uhr, Ankommen & Infotisch ab 18:30 Uhr
*Wo*: Capa-Haus, Jahnallee 61, 04177 Leipzig & Online
Aktuell haben Verbraucher*innen und Produzent*innen die Wahl und können sich gegen Produkte aus alter und neuer Gentechnik beim Einkaufen entscheiden. Alle Produkte, die aus Gentechnik hergestellt sind, müssen bisher gekennzeichnet werden. Diese Wahlfreiheit steht jetzt auf der Kippe. Auf EU-Ebene sollen die geltenden Gentechnikstandards umfassend abgeschafft werden. Konkret soll die Kennzeichnung vom Acker bis zum Teller sowie Risikoprüfungen und Koexistenzmaßnahmen fallen. Argumentiert wird unter anderem mit schnellerer Klimaanpassung. Doch woran wird tatsächlich geforscht? Welche Ansätze funktionieren in der Praxis und bieten konkrete Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft? Welche Rolle spielt dabei die globale Machtkonzentrationen im Saatgutmarkt und die Patentierung von genetischen Ressourcen? Der politische Prozess ist auf EU-Ebene noch nicht abgeschlossen und muss kritisch begleitet werden.
Im Vortrag mit Sinay Gandenberger (BÖLW) wird auf den aktuellen politischen Stand und mögliche Auswirkungen einer Deregulierung der Gentechnikstandards, sowie ökologische Alternativen eingegangen.
Weitere Informationen zum Thema unter: _https://www.keine-gentechnik.de/ <https://www.keine-gentechnik.de/>_
*Anmeldung für die Online-Teilnahme: *anmeldung@allmendeverein.de*
Diese Veranstaltung wird organisiert vom Allmende Taucha e.V. mit freundlicher Unterstützung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.



Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien und/oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuor
Wo: online & in Taucha (Haugwitz-Stube, Rittergutsschloss Taucha, Haugwitzwinkel 1)
Wann: 23. Oktober 2024, 18:30, Ankommen & Infotisch ab 18:15 Uhr
Anmeldung bei online Teilnahme bitte per Mail an anmeldung@allmendeverein.de
Aktuell haben Verbraucher*innen die Wahl und können sich gegen Produkte aus alter und neuer Gentechnik beim Einkaufen entscheiden. Alle Produkte, die aus Gentechnik hergestellt sind, müssen bisher gekennzeichnet werden. Diese Wahlfreiheit steht jetzt auf der Kippe. Auf EU-Ebene sollen die Gentechnikstandards umfassend abgeschafft werden. Konkret soll die Kennzeichnung vom Acker bis zum Teller, Risikoprüfungen und Koexistenzmaßnahmen fallen.
Der Prozess ist auf EU-Ebene noch nicht abgeschlossen und muss kritisch begleitet werden.
Im Vortrag mit Sinay Gandenberger (BÖLW) wird auf den aktuellen politischen Stand und möglichen Auswirkungen einer Deregulierung der Gentechnikstandards eingegangen. Weitere Informationen zum Thema unter: https://www.keine-gentechnik.de/
Aktuell laufen die Aktionswochen für gentechnikfreies Essen noch bis Mitte Oktober. Mehr Informationen unter: https://www.bioland.de/gentechnikfreies-essen



Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien und/oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Abschlussbericht der Veranstaltungsreihe zur Erhöhung der Sichtbarkeit von Solidarischen Landwirtschaften in Sachsen und zur Initiierung neuer Solawi-Strukturen.
Am 10.09.2022 feierten wir auf der Tauchaer Festwiese mit einem Aktionstag für regionale Ernährung das Abschlussfest unseres LEADER-Projektes zur Förderung regionaler Versorgungsstrukturen im Delitzscher Land. Etwa 150 Besucher*innen nutzten die zahlreichen Mitmachangebote und ergriffen die Gelegenheit zum Austausch und Information.
Durch Zelte und Pavillons vor dem durchwachsenen Wetter geschützt, verteilten sich rund zehn verschiedene Stände und Anlaufpunkte mit überwiegend interaktiven Angeboten.

STAND DES ALLMENDE TAUCHA E.V.
An unserem eigenen Stand bereiteten wir eine kleine dokumentarische Bilderausstellung vor, um die verschiedenen Veranstaltungen, Feste, Netzwerktreffen und Info-Stände der vergangenen drei Projektjahre fotografisch Revue passieren zu lassen. Außerdem konnten sich Interessierte durch eine Präsentation klicken und Inhalte verschiedener Online-Workshops nachlesen.
Die Infomaterial-Auslage wurde diesmal auch von unseren druckfrischen Broschüren geschmückt. Mit den Titeln „Projekte der Solidarischen Landwirtschaft im Delitzscher Land“ und „Kooperationen zwischen Betrieben der Solidarischen Landwirtschaft und anderen Direktvermarktenden“ stießen auf großes Interesse und waren schon vor dem Ende des Fests vergriffen.
Wer Lust hatte selbst tätig zu werden und Wildblumen-, Kressesamen oder Gemüsetattoos zu gewinnen, konnte sich an einem Sinnes-Parcours versuchen. Dort mussten regionale Lebensmittel an unterschiedlichen Stationen durch Riechen, Tasten, Schmecken oder Sehen erraten werden.
Highlight unseres Vereinsstandes war der Fahrradmixer, ein Klapprad mit integriertem Mixer auf dem Gepäckträger, welches wir von David Wirth Zukunftsgeist (→ www.fahrradmixer.com) geliehen hatten. Das Rad wurde von Groß und Klein unermüdlich genutzt, um aus verschiedenen Zutaten wie Salat, Gurke, eingekochten Erdbeeren, Pflaumen, Bananen und Obstsäften, nur durchs in-die-Pedale-treten leckere Smoothies zu mixen. Einige schauten sich den Aufbau ganz genau an – wir können also hoffen, dass es bald einen Fahrradmixer in der Region gibt.


MITMACH-ANGEBOTE
Direkt nebenan hatte Kunzstoffe – urbane Ideenwerkstatt e.V. (→ www.kunzstoffe.de) einen großen Tisch mit verschiedenen Materialien zum Upcycling vorbereitet. Aus Textilresten und leeren Joghurtbechern wurden beispielsweise Windspiele und Untersetzer gebastelt. Es war sehr schön zu sehen, wie unser gemeinsames Zelt immer voller und vor allem bunter wurde.
Wer sich neben den Basteleien noch eine weitere Erinnerung mit nach Hause nehmen wollte, konnte sich am Stand des Netzwerk für Demokratische Kultur e.V. (→ www.ndk-wurzen.de) durch die Methode des Siebdrucks ein T-Shirt, Stoffbeutel oder Aufnähstoff mit verschiedenen Motiven und Sprüchen selbst bedrucken.

Geschicklichkeit, Balancier-Vermögen und Teamgeist konnten bei Holz und Spiele(→ www.holzundspiele.de) unter Beweis gestellt werden. An über 20 Stationen probierten die Besucher:innen die verschiedenen großformatigen Holz-Spiele aus. Durch die leicht verständlichen Spielregeln und den Einsatz von Kommunikation und Interaktion um den Spielerfolg zu erreichen, ist hier ein niedrigschwelliger Begegnungsort entstanden.
Für die jüngeren Bersucher*innen war außerdem eine Hüpfburg vor Ort.
Etwas ruhiger und informativer ging es am Stand von Amöba – Verein für Umweltbildung e.V. (→ www.amoeba-umweltbildung.de) zu. Hier konnten Interessierte durch das Mitmachangebot „Flächenbuffet“ herausfinden, wie hoch der Flächenverbrauch ihres Lieblingsessens ist und wie sich verschiedenen Ernährungsweisen (vegan, vegetarisch, mit Fleisch) darauf auswirken.
Ebenso konnte der Stand vom SafT e.V. (→ www.saft.noblogs.org) genutzt werden, um sich durch verschiedenen Infomaterialien zu blättern oder über die Arbeit des Vereins ins Gespräch zu kommen.
Kleine, selbstgemachte Handarbeitsstücke, wie Deckchen und Kuscheltiere gab es am Stand vom Handarbeitskreis der Zeit-Tausch-Börse Taucha (→ www.ztb.st-moritz-taucha.de) und einigen ukrainischen Geflüchteten.

REGIONALE LEBENSMITTEL
Am Stand Gewachsen in Nordsachsen gab es regen Austausch zwischen Konsument:innen, Produzierenden und Verkäufer:innen und großes Interesse am vielfältigen Angebot an regionalen Lebensmitteln, die dort zum Verkauf standen:
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Äpfel, Pflaumen vom Obsthof Wöllmen → www.obstbau-dottermusch.de
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Gemüse von Hennigs Biogärtnerrei → www.hennig-biogaertnerei-glasatelier.de
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Brote von der Hofeigenen Biobäckerei des Lerchenhof von Robert Künne
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Gemüse und Öle vom Plescherhof → www.plescherhof.de
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Saft, Eier und Kartoffeln von Landwirtschaft mit Leidenschaft von Maria Köhler
(Maria Köhler betreibt seit diesem Jahr die mobile Saftpresse von Saft für alle) -
Gemüse und Getreideprodukte vom Gemüsebau Maria Bienert→ www.biohof-leipzig.de
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Honig vom Florastrassenimker → www.florastrassenimker.de
MUSIK
Das Musikprogramm und alles Drumherum organisierte das Projekt des NDK Wurzen unterstützt durch SAfT e.V. aus Taucha.
Gegen 15:30 Uhr bot Zohar Lioz-Aviv, Singer-Songwriter, Komponist und Transaktivist aus Halle (→ www.zoharla.com) seine gefühlvollen Lieder zu Gitarre in englischer und hebräischer Sprache zum Besten. Im Verlauf des Konzertes brach die Sonne wieder durch die Regenwolken. Für Begeisterung bei Zohar sorgte, dass er den Weg vom und zum Tauchaer Bahnhof mit einem eLastenfahrrad „chauffiert“ wurde.
Zum Ausklang des Festes spielte die zweiköpfige Band Götterscheiße aus Leipzig (→ www.goetterscheisse.bandcamp.com) und brachte die verbliebenen Gäste zum Tanzen. Mit ihren vielschichtigen Synthpop-Songs, einem wirklich schicken Trainingsanzug und durchaus politischen Texten, begeisterten sie das Publikum. Unterstützende Worte an alle Engagierten und Betroffenen gab es von der Band auch angesichts der Sachbeschädigungen beim Allmende Taucha e.V. und anderen rechts-motivierten Vorfällen in Taucha.

VERSORGUNG MIT KURZEN WEGEN UND ANSPRUCH
Es gab eine Gemüsesuppe von der Tauchaer Plattenküche mit Zutaten der KOLA Leipzig eG (→ www.kolaleipzig.de) aus dem Tauchaer Ortsteil Plösitz. Das dazu gereichte Brot wurde von Patrick Oswald aus dem Mehl des Lerchenhof aus Jesewitz gebacken.
Am Grill hab es Bratwürste aus Fleisch von Freiland-Schweinen. Maria Köhler erzeugt mit ihrem Betrieb Landwirtschaft mit Leidenschaft (→ www.landwirtschaft-mit-leidenschaft.de) neben verschiedenen Wurst- und Fleischprodukten auch Kartoffeln, Eier und Saft.
Die zwei Kuchen aus dem Café Meine Ukraine am Tauchaer Marktplatz waren ruck zuck alle. Das Geschäft wurde jüngst von zwei Frauen eröffnet, die aus der Ukraine geflohen sind.
Für leckeren Kaffee und Waffeln und einen liebevoll arrangierten Freisitz sorgte Purple Bike Coffee (→ www.purplebike.de) aus Leipzig. Über Kaffeebohnen in Mehrwegflaschen staunten einige Besucher:innen nicht schlecht. Die Getränke kamen ebenfalls aus der größeren Nachbarstadt von der Egenberger Lebensmittel GmbH (→www.egenberger-lebensmittel.de).
Da in unserem Ladengeschäft bereits sieben mal eine Schaufensterscheibe zerstört wurde, zuletzt in der Nacht vor unserem Fest, und es in Taucha in der Vergangenheit immer wieder zu Störungen von Veranstaltungen kam, hatten wir außerdem Unterstützung von Movement Security (→ www.mvmt.de) zur Absicherung der Veranstaltung. Auch der Tauchaer Bürgerpolizist hielt lange am Zugang zum Fest die Stellung.
Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die das Fest zu so einer besonderen Veranstaltung gemacht haben! Unser Dank gilt auch dem Jugendclub Taucha, der uns unkompliziert die Toiletten zur Verfügung stellte, Terebintia aus Pehritzsch (→ www.terebinthia.de) für die Pavillons und dem Partyverleih Leipzig (→ www.partyverleih-leipzig.de) für Transport, Auf- und Abbau der Festzelte.
Danke auch allen Helfer:innen für die spontane Unterstützung beim Rückbau des Festes, nach nur dreißig Minuten war alles verladen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Der Allmende Taucha e.V.

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.
Am Ladengeschäft des Allmende Taucha e.V. in der Leipziger Straße 12 kam es in der Nacht auf den 10.09.2022 zur inzwischen siebten Sachbeschädigung. Ein großes Schaufenster wurde dabei komplett zerstört.
Gegen 1.00Uhr nachts wurde ein größerer Asphaltbrocken in etwas mehr als 2m Höhe durch die Schaufensterscheibe geworfen. Nach dem dieser ein großes Loch sowie diverse Risse im Schaufenster hinterlassen hat, flog er durch ein nun beschädigtes Lamellenrolle, sorgte dafür, dass einen Stapel leere Kisten der KOLA Leipzig eG umfiel und prallte nach ca. 2,5m an einem Holztresen ab. Dabei wurde die Tischplatte, der Korpus sowie drei Fußbodenfliesen beschädigt. Es lag überall Glas und Erde, die am Brocken klebte, herum. Auch in einigen Materialkisten, die wir bereits für das Fest am gleichen Tag bereitgestellt hatten fielen Glassplitter.
Wir hatten die Scheibe am Samstag parallel zu den Festvorbereitungen nach der Anzeigenaufnahme der Polizei notgesichert, aber wegen Instabilität und Gefahr für Fußgänger*innen noch am Sonntagmorgen mit einem Zimmerer aus Taucha entfernt und das Schaufenster provisorisch verschlossen. Jetzt „schmücken“ zwei alte Zimmertüren den leeren Rahmen.
Die letzte kaputte Scheibe, ein Oberlicht auf der gleichen Ladenseite, war da erst etwa eine Woche alt. Die Beschädigung an der, dann komplett zerstörten, großen Scheibe vom 29.06.2022 war noch nicht behoben.
Seit August nutzt die KOLA den Laden vorübergehend als Verteilstation für ihre Tauchaer Mitglieder, in der Anfangsphase war hier auch deren Büro. Wir als Allmende Taucha e.V. nutzen den Laden noch bis Ende Oktober als Projektfläche. Die Kombination aus notwendigen Sanierungen und dem dauerhaften Stress mit den kaputten Scheiben haben dazu geführt, dass wir unseren Mietvertrag nicht verlängern konnten.
Wir gehen nach wie vor davon aus, dass es sich um gezielte, rechte Einschüchterungsversuche handelt, die nicht nur uns als Verein gelten. Der Allmende Taucha e.V. wird hier – unserer Einschätzung nach – stellvertretend für die in den vergangenen Jahren angewachsenen lebendigen Projekte der Solidarischen Landwirtschaft und damit einhergehenden Präsenz von Menschen, Inhalten und Formen des Engagements, angegriffen. Sie sollen aber wahrscheinlich auch alle anderen, die sich für ein vielfältiges und buntes Taucha einsetzen, einschüchtern.
Wir sind vor allem genervt. Aber auch verärgert darüber, dass die regelmäßigen Angriffe kaum Resonanz in der Tauchaer Stadtgesellschaft erzeugen. Für die Solidarisierungen in der Juni-Ausgabe des Tauchaer Stadtanzeigers (S.25) sind wir sehr dankbar. Wir wünschen uns mehr Feedback und eine Diskussion darüber, wie die Tauchaer*innen und auch die Stadtverwaltung zukünftig mit solchen Einschüchterungsversuchen umgehen und diese möglichst verhindern will.
Ein paar freundliche Worte oder konkrete Unterstützungsangebote helfen bei dem ganzen Stress durchaus nicht die Kraft und den Mut zu verlieren.
So oder so, wir machen weiter und sind auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten.
Der Allmende Taucha e.V.
Hier noch ein Interview mit Sabrina zu den Vorfällen:
Wir wollten etwas Neues schaffen – Gespräch mit dem Verein Allmende Taucha
https://www.freie-radios.net/117544


Neuigkeiten Mai 2022
Apfel und Ei – Tauchas Regionallokal
Der Name für das belebte Ladenlokal für regionale Lebensmittel in Taucha ist gefunden: Apfel & Ei. Bis Herbst diesen Jahres unterstützen wir die Initiativgruppe dabei, einen eigenständigen Verein zu gründen, der den Laden organisiert und das Stadtbild in Taucha nachhaltig beleben soll. In den kommenden Monaten wird das Ladenlokal in der Leipziger Straße 12 mit Unterstützung Tauchaer Handwerker:innen renoviert. Der selbstverwaltete Regionalladen möchte Lebensmittel aus der Region möglichst verpackungsarm anbieten. Gleichzeitig soll der Laden ein Ort der Begegnung werden und eine Bereicherung für alle Menschen in Taucha sein. Mitmachen kann jede und jeder. Interessierte können sich direkt im Laden oder unter taucha@www.allmendeverein.de melden.
Erneut gezielte Sachbeschädigung am Vereins-Büro & Laden
Leider ist in der Nacht zum 6. Mai 2022 erneut die Tür des historischen Ladenlokals eingeschlagen worden. Hier befinden sich sowohl unser Büro als auch der zukünftige Regionalladen Apfel und Ei. Schon zum vierten Mal innerhalb von 2 Jahren zerstörten Unbekannte mutwillig die Tür. Wir wissen nicht, wer uns schaden möchte, aber wir wollen das nicht weiterhin unkommentiert hinnehmen. Wir glauben an ein lebendiges Taucha mit all den verschiedenen sozialen, ökologischen und klimafreundlichen Vereinen, Initiativen und Projekten. Sehr gern sind wir ein Teil davon und bedanken uns für die Solidaritätsbekundungen, die uns kurzfristig erreicht haben:
Ackerilla eG i.G.
Bündnis 90/Die GRÜNEN, Taucha
chronik.LE
Delitzscher Land e.V.
Die LINKE. Taucha
Ernährungsrat Leipzig e.V.
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Taucha-Dewitz-Sehlis
Kleine Beete e.V.
Florastraßenimker, Taucha
Gemeinde der Neuapostolischen Kirche Taucha
Gemüsekooperative Rote Beete eG
Govinda Catering, Jesewitz
IG Sehlis e.V.
Ingenieurbüro für Energieberatung Sebastian Brauer
Kath. Ortsgemeinde St. Anna – Taucha
Klima-Initiative Taucha
Kleine Beete e.V.
KoLa Leipzig eG
Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in Nordsachsen
Lerchenhof bei Leipzig
Major Label
Mobile Beratung, Regionalbüro Nordwest, Kulturbüro Sachsen e.V.
NABU Regionalgruppe Partheland
Pilates in Taucha
Saft e.V. – Solidarische Alternativen für Taucha
Schulsozialarbeit an der Regenbogengrundschule Taucha
Schulsozialarbeit an der Oberschule Taucha
Schulsozialarbeit am Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha
SUPPORT (RAA Sachsen e.V.)
Terebinthia e.V. – Lebensgemeinschaft Pfarrhof Pehritzsch
Zeittauschbörse Taucha
WUGK – Stuck & Natur-Baustoff-Handel, Taucha
Werkstatt für nachhaltiges Leben und Arbeiten e.V.
Es grüßt der Allmende Taucha e.V.

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.
Newsletter Frühjahr 2022
Liebe Leser:innen,
pünktlich zum Frühlingsanfang möchten wir euch mit einem neuen Newsletter und Veranstaltungshinweisen auf den neuesten Stand unserer Vereinsarbeit bringen. Aus den Initiativen, die wir bei der Etablierung von Verteilstationen in Rackwitz und Taucha für regionale Lebensmittel begleiten, gibt es erfreuliche Nachrichten. Auch unsere sachsenweite Arbeit hat mit vier öffentlichen Online-Veranstaltungen schon ordentlich an Fahrt aufgenommen. Teilweise haben sich über 50 Menschen zugeschaltet, die Lust auf das Thema Solidarische Landwirtschaft haben. Jetzt geht‘s endlich in die nächste Runde und wir treffen uns mit den Interessierten analog und vor Ort. Hier in der Region stehen unsere kommenden Veranstaltungen im Zeichen des Artenschutzes und der biologischen Vielfalt.
Initiative für einen Regionalladen in Taucha
Die Initiativgruppe für den Aufbau einer belebten Verteilstation für regionale Lebensmittel in Taucha hat in den letzten Wochen über das Konzept, eine mögliche Rechtsform und notwendige Arbeiten im Laden diskutiert. Bei einem Treffen mit Frank Hellriegel vom MEDIENATELIER, wurden erste Ideen für einen Namen & ein passendes Logo gesammelt.
Angedacht ist, dass in den kommenden Monaten in den Ladenräumen der Leipziger Straße 12 ein kleiner Laden für regionale Lebensmittel entsteht, der als ehrenamtliches Nachbarschaftsprojekt betrieben wird.
Interessierte können sich gern direkt im Laden oder unter taucha@www.allmendeverein.de melden!
Die Initiativgruppe für eine Verteilstation in Rackwitz hat beim simul+-Mitmachfond des Sächsischen Ministeriums für Regionalentwicklung einen Preisgeld gewonnen. Damit soll der Bau einer Räumlichkeit für die Verteilstation auf dem Geländer der Kirchgemeinde im Ortsteil Podelwitz finanziert werden.
Bei Interesse an der Mitarbeit meldet euch gerne unter rackwitz@www.allmendeverein.de oder taucha@www.allmendeverein.de.
Mehr Informationen zur Grundidee: https://verteilstation.allmendeverein.de/
Nistkästenbauaktion schon am 02.04.
Um den Vögeln in eurem Umfeld eine Nist-, Schlaf- und Überwinterungsstelle anzubieten, könnt ihr euch an der Bauaktion am 02.04. von ca. 10:00 – 16:00 Uhr auf dem Gelände der KoLa Leipzig eG beteiligen. Für den Samstag haben sich einige ansässige SoLawi-Projekte zusammengetan, um etwas für die Artenvielfalt auf dem Acker zu tun und damit auch die natürlichen Feinde der dort eher unbeliebten Wühlmäuse einzuladen. Die entstehenden Nisthilfen könnt ihr entweder den Projekten überlassen oder mit nach Hause nehmen.
Anmeldung und mehr Infos hier: anmeldung@www.allmendeverein.de
Weltbienentag am 20.05.
Habt ihr Lust mal mit einem Imker aus der Region über die Arbeit mit Bienen zu plaudern, zu sehen wie man Honig herstellt oder auch zu erfahren mit welchen Problemen die Imkerei konfrontiert ist? Dann kommt am 20.05. mit zur Besichtigung der Florastraßenimkerei in Taucha/ OT Plösitz.
Seit 2017 soll mit dem Weltbienentag auf den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen aufmerksam gemacht werden. Der Tag unterstreicht auch ihre immense Bedeutung für die biologische Artenvielfalt und unsere Ernährungssicherheit. Das Datum erinnert an den Geburtstag von Anton Janša am 20.05.1734 , der noch heute als Pionier der modernen Imkerei gilt.
Anmeldung und mehr Infos hier: anmeldung@www.allmendeverein.de
Filmtipps zum Thema Bienen & Honig:
More than Honey, Markus Imhoof, 2012
Das Geheimnis des Bienensterbens, Mark Daniels, Arte Dokumentation 2010
Bildungsprojekte
Wir unterstützen mit unseren Mitteln außerdem die Berufsorientierungstage der Oberschule Taucha zum Thema „Ausbildungsbetriebe der Agar- und Ernährungswirtschaft“. Im Rahmen des Programms wird auch die KOLA Leipzig eG von den Schüler*innen besucht. In Kooperation mit der Schulsozialarbeit am Geschwister-Scholl-Gymnasium wird ebenfalls eine Exkursion zu einem SoLawi-Betrieb um Taucha vorbereitet.
SoLawi-Vernetzung Leipzig & Umland
Teil unserer Projektarbeit ist es, die regelmäßigen Austausch- und Vernetzungstreffen zwischen den verschiedenen Projekten der Solidarischen Landwirtschaft zu organisieren. Dies findet im Rahmen der AG SoLawi des Leipziger Ernährungsrates statt.
Im Februar haben wir uns online über alltägliche Belange, die Vernetzung mit anderen AGs aus dem Ernährungsrat und neuen Ideen ausgetauscht. Zum Beispiel überlegen wir gerade, eine sachsenweite Vernetzung anzustoßen und dafür eine Auftaktveranstaltung zu organisieren. Am 05.04.2022 gibt es außerdem ein Workshop um gemeinsam neue Projektideen zu schmieden.
Mehr Informationen: https://ernaehrungsrat-leipzig.org/ag-solawi/
Abschlusswoche für das LEADER-Projekt
Unser LEADER-gefördertes Projekt endet im September 2022. Daher wollen wir das Projekt am 10.09.2022 mit einem Fest in Taucha ausklingen lassen. Merken Sie sich gerne schon den Termin vor.
Neues aus dem Projekt InnoLand-Sachsen
Die Vernetzungsarbeit im Rahmen des Projektes InnoLand-Sachsen läuft weiterhin auf Hochtouren. Nachdem im Januar, Februar und zuletzt am 14. März insgesamt vier online-Veranstaltung zu den Grundlagen der Solidarischen Landwirtschaft stattgefunden haben, geht es im April mit drei Vor-Ort-Workshops in die nächste Runde. Erste Schritte zur Gründung einer SoLawi thematisieren wir am 2. April in Freiberg und am 30. April in Görlitz. Am 27. April informieren wir in der offenen Abendveranstaltung Fläche sucht SoLawi in Erlau über die Initiative einer sächsischen Agrargenossenschaft, Flächen für eine SoLawi zur Verfügung zu stellen. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.
Mehr Informationen: http://www.allmendeverein.de/termine-innoland-sachsen/
Weitere Termine
Schaut gerne mal in unseren Veranstaltungskalender auf unserer Homepage. Dort findet ihr verschieden Veranstaltungen in der Region oder online.
Online-Kalender: http://www.allmendeverein.de/veranstaltungen/
Allmende Taucha e.V. / Leipziger Straße 12 / 04425 Taucha
Geschäftszeiten Montag bis Mittwoch 10-16.00Uhr / Telefon 01525 18 66 943
www.allmendeverein.de / info@allmendeverein.de
V.i.S.d.P. Allmende Taucha e.V., Vorstand Niels Horstrup & Nadine McNeil, Leipziger Straße 12, 04425 Taucha, info@www.allmendeverein.de

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.
Klar, der Anbau von Hafer, Weizen und anderen Getreidearten, von Hülsenfrüchten und Ölsaaten ist in der Region gut möglich. Der Weg bis zu den Verbrauchenden in der Region ist aber manchmal steinig. Die geplante Lerchenbergmühle in Jesewitz kann hier neue Möglichkeiten für die regionale Direktvermarktung schaffen.
Von Jakob Grüner
Die Solidarischen Landwirtschaften in Taucha und Umgebung produzieren Gemüse für ihre Mitglieder in Taucha, in Leipzig und der Umgebung. Die Erntekisten, die jede Woche direkt von den Betrieben ausgeliefert und schon am nächsten Tag bei den eigenen Mitgliedern in der Küche landen, sind meist ausschließlich mit dem eigens produzierten Gemüse gefüllt. Wer sich konsequent regional ernähren will, kommt hier auf seine Kosten.
Im Winter und Frühling ist die Gemüseernte aber weniger vielfältig. Vor allem die beliebten Fruchtgemüsesorten, Tomaten, Auberginen und Paprika, die sich so gut in italienischen Gerichten machen, fallen dann weg. Das ist für die Verbrauchenden eine Herausforderung.
Wenn es mehrere Monate lang nur noch Kürbis, Kohl, Kartoffeln und Sellerie aus der eigenen Region gibt, ist es nicht mehr ganz so einfach sich regional zu ernähren, ohne dass man womöglich von den Kindern zu hören bekommt: „Schon wieder Kohl?!“
Lokales Getreide für eine attraktive regionale Ernährung
Um die Erntekisten also im Winter und Frühling attraktiver zu gestalten, hatte sich beispielsweise die Kooperative Landwirtschaft (KoLa) aus Taucha vorgenommen, Hafer anzubauen. Auf den eigenen Flächen sollten die Früchte angebaut, dann zu Flocken gequetscht, verpackt und an die Mitglieder geliefert werden.
In Kooperation mit dem benachbarten Landwirtschaftsbetrieb Saat-Gut Plaußig, der über den entsprechenden Maschinenpark verfügt, wurde der Hafer ausgesät. Schon früh begab man sich bei KoLa auf die Suche nach einer Mühle, die den Hafer verarbeiten würde. Denn es war bekannt: Wer vergleichsweise kleine Mengen produziert, der bekommt nur schwierig die Möglichkeit solch kleine Chargen in einer Mühle weiterzuverarbeiten. Aber warum ist das so?
Das Problem mit den Mengen
Verbrauchende sind bei Getreide und Getreideprodukten niedrige Preise gewöhnt. Daher müssen auch Bauern und Mühlen kostensparend und effizient produzieren, damit sich die Sache rechnet. Die Mühlen nehmen dementsprechend nur große Chargen an. Wer dort mit fünf Tonnen Hafer ankommt, dem wird gesagt: „Wir können Euren Hafer mit einer anderen Charge mischen und verarbeiten. Aber wir können Eure fünf Tonnen nicht separiert verarbeiten. Das würde den ganzen Betrieb aufhalten – oder mehr kosten.“
Wer seinen Mitgliedern also wirklich die eigenen, ökologisch angebauten, regionalen Haferflocken verkaufen möchte, der muss entweder einen sehr hohen Preis zahlen – oder hinnehmen, dass er nicht wirklich den eigenen Hafer zurückbekommt, sondern ein Gemisch aus verschiedenen Ernten aus dem ganzen Land (oder auch von weiter her).
Da selbst die fünf Tonnen Hafer für die KoLa-Mitglieder schon zu viel gewesen wären und man einen Teil der Ernte ohne Abnahmegarantie an den Handel hätte vertreiben müssen, war das Risiko zu groß – und man entschied sich dafür, den unverarbeiteten Hafer für eine kleine Marge weiterzuverkaufen. So landete der Tauchaer Hafer am Ende nicht in der Region, sondern wurde überregional weiter vertrieben.
Die neue Lerchenbergmühle in Liemehna
Solche und ähnliche Dilemma könnten sich schon bald lösen, denn es ist ein neues, regionales und biologisches Dienstleistungszentrum für Bio-LandwirtInnen samt Getreidemühle am Entstehen im Landkreis Nordsachsen.
Die vier AkteurInnen, die sich hier zusammengetan haben, bringen langjährige Erfahrungen aus den jeweiligen Bereichen mit: Bio-Landwirt Robert Künne vom Lerchenhof in Jesewitz betreibt seit über 10 Jahren ökologischen Getreideanbau. Daniel Fiskal ist Inhaber von Govinda-Catering, dem in Leipzig und Umgebung sehr aktiven vegan-vegetarischen Catering-Service. Dazu kommen die Geschwister Johanna und Gregor Tschiersch – beide sowohl familiär, als auch beruflich bereits in der vierten Generation mit einem fundierten Background in Müllerei und Mühlenbau.
In der Lerchenbergmühle sollen ab Herbst/Winter 2022 bekannte Getreidearten wie Dinkel oder Weizen verarbeitet werden. Aber auch Nischenprodukte wie Emmer, Einkorn und Gelbweizen oder, für die pflanzliche Proteingewinnung, Kichererbsen und Ackerbohnen werden auf Roberts Hof angebaut und sollen zukünftig direkt nebenan in der Mühle vermahlen werden. Die Jahresproduktion ist zunächst erst einmal auf 1.500 – 2.000 Tonnen ausgelegt, was in etwa der Tagesproduktion der aktuell größten Industriemühle Deutschlands entspricht.
In Verbindung mit Roberts kleiner hofeigenen Bäckerei sowie dem Mühlenladen der Lerchenbergmühle können die erzeugten Produkte anschließend direkt vermarktet werden. Im Mühlenladen soll es zukünftig nicht „nur“ Mehl und Gries geben, geplant ist eine Art Tante Emma-Laden mit einem vielfältigen Angebot, aber eben ausschließlich aus regionalen Produkten.
Zur Auslastung der Mühle soll Getreide auch im Lohn für andere Bio-ErzeugerInnen der Region gemahlen und gereinigt werden.
Dadurch werden die aktuellen Wege innerhalb des Bio-Getreideanbaus in unserer Region wesentlich gekürzt, die regionale Wertschöpfung insgesamt wird gesteigert und es ergeben sich Möglichkeiten, Vertriebskooperationen aufzubauen und so Direktvermarktungsinitiativen zu starten und zu stärken.
Mischkulturen für mehr Artenvielfalt und Humusaufbau
Ein weiteres Highlight der geplanten Anlage ist eine integrierte Farbsortierung im geplanten Dienstleistungszentrum. Damit ist es möglich Beikräuter und Hauptfrucht, was im biologischen Anbau immer vorkommen kann, oder auch per se 2 verschiedene Fruchtarten vor dem Mahlprozess zuverlässig zu trennen.
So ergeben sich auch ackerbaulich neue Möglichkeiten, da eine Separierung von sehr unterschiedlichen Korngrößen innerhalb einer Charge möglich ist. Das vereinfacht den Anbau von „Mischkulturen“ für die ErzeugerInnen ungemein. Dabei wird nicht nur eine Getreide-, Leguminosen- oder Ölsaat in Reinkultur angebaut, sondern es können mehrere Kulturen mit ähnlichem Erntezeitpunkt auf einem Acker wachsen.
Die 4 zukünftigen LerchenbergmüllerInnen haben die Hoffnung, dadurch etwas mehr Diversität sowohl auf die hiesigen Ackerflächen, als auch in ihr Portfolio zu bringen, da die geplante Reinigung auch für feinteilige Produkttrennungen funktionieren wird und den zukünftigen KundInnen der Mühle somit mehr Kombinationsmöglichkeiten innerhalb ihres Anbau offen stehen.
Beispiele für solche Mischkulturen sind der gleichzeitige Anbau von Leindotter und Hafer oder Erbsen und Triticale. Dadurch können Synergieeffekte genutzt und die Artenvielfalt gesteigert werden. Besonders interessant ist das für Betriebe die auf eine tiefe, wendende Bodenbearbeitung verzichten wollen. Das fördert wiederum den Humusaufbau, wodurch sich die Bodenstruktur verbessert und mehr Kohlenstoffdioxid im Boden gebunden werden kann.
[Wer Fragen oder Anregungen zum geplanten Projekt hat, kann sich gern bei Robert und Johanna melden – sie freuen sich über regen Austausch:
Johanna.Tschiersch[a-h…d]lerchenbergmuehle.de
Robert.Kuenne[a-h…d]lerchenbergmuehle.de]

Ziel ist es die lokale, gemeinschaftliche Grundversorgung, ökologisches Bewusstsein und die Partizipation an Produktionsprozessen zu fördern und somit langfristig in der Region Delitzscher Land zu verwurzeln.